Der Ort der Handlung verlagert sich nach Gaia.

Der nicht ganz so edle Ritter Allen erscheint (er ist, grob gesagt, ein arroganter Arsch. Was mir persönlich sehr gefallen hat, da ich den geleckten Allen aus der TV-Serie, den wahrhaftig edlen Ritter ohne Fucht und Tadel, nicht leiden mag). Wir lernen die nicht ganz so edle Prinzessin Millerna kennen (Prinzessinnen in Punker-Outfit, die mit einer Horde Männer durch die Gegend ziehen, gibt's nicht so häufig). Merle sorgt sich um Van, ein Luftschiff wird von einem Landschiff abgeschossen und Escaflowne erwacht zu Leben.

Van und Hitomi

Hitomi trifft Van, oder genauer: sie fällt auf ihn.

Escaflowne, Van und Hitomi Van und Hitomi
Hitomi

Escaflowne löst sich in Schwaden auf, verwandelt sich in einen kleinen, roten Edelstein und schwebt genau in Hitomis Hände. Van wendet Hitomi währenddessen den Rücken zu - das heißt, er weiß nicht, dass Hitomi Escaflowne ab diesem Zeitpunkt in Besitz hat.

(Dieses Handlungsdetail erklärt im folgenden, weshalb sich alle fragen, wo Escaflowne abgeblieben ist. Van hat die Verwandlung nicht gesehen und Hitomi erkennt den Zusammenhang zwischen der riesigen, weißen Rüstung Escaflowne und dem kleinen, roten Stein nicht.)

Für Van ist Hitomi daran schuld, dass Escaflowne wieder verschwunden ist. Hitomi muss deshalb ein Feind sein. Er zückt sein Schwert, um sie zu töten.

Es erscheint Allen als ihr Retter in der Not. Er liefert sich mit Van ein Fechtduell. Es erscheint der Rest der Abaharaki, die sich über Van und Hitomi mokieren ...

Merle und Van

... und Merle droht aufgebracht, alle irgendwann einmal zu vergiften.

So hat sich Hitomi ihren "Übergang" in eine andere Welt nicht vorgestellt. Sie verliert das Bewusstsein.

Sora singt, Folkens Black Dragon Clan überzieht Gaia mit einer Spur der Verwüstung, Hitomi kommt wieder zu sich ...

Hitomi + Millerna

... und wird schlagkräftig von Millerna davon überzeugt, dass sie nicht träumt.

Hitomi: "Dies ist nur ein Traum. Es ist alles ein Traum. Wenn ich aufwache, wird es wieder so sein wie immer."

Millerna: (klatsch)

Hitomi: "Au!"

Millerna: "Nun, ich vermute, dann ist es kein Traum!"

Die Besatzung von Allens Landschiff weiß nichts mit einer Wing Goddess anzufangen, und die wiederum weiß nicht, dass sie die Wing Goddess ist und was sie damit anfangen soll, und Folken beauftragt die Dragon Slayer, Hitomi zu entführen. Er hat das Mädchen nicht von der Erde hierhergeholt, damit sie bei seinem Bruder Van landet.

Dilandau

Der Anführer der Dragon Slayer ist Dilandau - und der hat so seine eigene Vorstellung davon, wie eine Entführung ablaufen soll.

Dilandau: "Wenn wir schon dabei sind - weshalb bringen wir sie nicht gleich alle um?"

Der Angriff der Dragon Slayer auf sein Landschiff veranlasst Allen wiederum zu der lässig-selbstgefälligen Bemerkung: "Das wird unsere Ankunft in Torushina verzögern."

Die Entführung gelingt nichtsdestoweniger.

Van und Hitomi
Hitomi

Van nimmt die Verfolgung auf. Es kommt zu einem, zum Teil mit magischen, psychokinetischen Kräften ausgetragenen, Zweikampf mit Dilandau. Obwohl Van schwer verletzt wird, rettet er Hitomi vor einem Sturz in die Tiefe einer Schlucht. Van bricht in Hitomis Armen zusammen. Hitomi kniet neben ihn nieder und versucht verzweifelt, die Blutung aus seiner Brust zu stoppen. Sie ruft um Hilfe. Jajuka, der Dilandau begleitet hatte, hört sie. Er fordert Hitomi auf, Van sterben zu lassen. Denn der Tod ist das, was Van will. Der Tod ist das einzige, was Van und alle Menschen auf Gaia von dem Leid des Lebens erlösen kann.

Hitomi widerspricht vehement. Nein - Leben bedeutet nicht zu leiden. Selbst an schlechten Tagen gilt: Nach Regen folgt Sonnenschein. Daran glaubt sie, daran will sie glauben.

(Dies ist die Schlüsselszene des Films. Hitomi negiert ihre eigene Depression, die Traurigkeit und das Alleinsein von Van und den Fatalismus von Jajuka. Alles drei führt dann zur Auflösung am  Ende des Films. Da Van bewusstlos ist, bekommt er Hitomis Ausbruch nicht mit. Konsequenterweise erhält er deshalb später im Movie von Hitomi eine Spezialbehandlung zum Thema "Selbstbestimmung" und "Lebenswille".)