Escaflowne the
Movie
"A Girl in Gaia"
Die
Anime-TV-Serie
Vision
of Escaflowne
war zwar 1996 in Japan
ein TV-Erfolg - der sich
dann weltweit wiederholte -, aber wohl niemand im Fandom hat damit
gerechnet, dass vier Jahre später eine Spielfimversion
folgen
sollte. Vielleicht gehofft, aber sicher nicht damit gerechnet. Und der
Spielfim ... wenn überhaupt, dann würde es vermutlich
eine
Zusammenfassung der TV-Serie sein, oder zeitlich nach der Serie
spielen.
Vielleicht würde Hitomi nach Gaia zurückkehren und
zusammen
mit Van neue Abenteuer erleben.
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Tatsächlich hat Kazuki
Akane mit dem Spielfim ein etwas verwirrendes Werk abgelegt. Es
fasst die TV-Serie zusammen - irgendwie
jedenfalls. Der Film spielt zeitlich später als die
TV-Serie - denn die Charas
sind älter geworden. Es kommen die Charas
aus der Serie vor - es
sind dieselben Namen, wenn sie sich auch anders verhalten. Der Spielfim
kann unabhängig von der Serie stehen - aber wenn man die Serie
nicht kennt, dann verpasst man irgendetwas.
Escaflowne
the Movie: "A Girl in Gaia"
wurde
schnell zu meiner Lieblings-Anime-DVD. Der Spielfim hat einen
ausgeprägten Suchtfaktor. Einmal eingelegt, bleibt einem gar
nichts
anderes übrig, als es komplett anzusehen. Es ist immer wieder
mitreißend. Selbst Nicht-Anime-Fans dürften sich der
Wucht
der Bilder, des Soundtracks,
der
Handlung und der Emotionen kaum entziehen können, wenn es zum
finalen Kampf zwischen Dilandau/Alseides und Van/Escaflowne kommt. -
Man
kann sicher nicht dem ganzen Film das Attribut "genial" zuerkennen,
aber
diese 15 Minuten sind es ohne jeden Zweifel.
An Negativem zu nennen ist die Neigung des Films zu "Echos". Beispiel:
Van fordert Escaflowne auf: "Nimm mein Blut!" Escaflowe nimmt Vans
Blut.
Hitomi kommentiert: "Escaflowne nimmt jetzt Vans Blut!" - Des weiteren
gibt es im Film eine Reihe von "Minimal-Animationen" (es ist halt ein
Anime) und Ungereimtheiten (zum Teil wohl auch verursacht durch
sinnverzerrende Übersetzungen). Nur: sie stören
seltsamerweise
nicht - und ich gehöre zu der ständig
nörgelnden
Zuschauergruppe, die sich normalerweise über jeden noch so
kleinen
Fehler aufregt!
Ansonsten besticht der Spielfim durch eine spannende, auch emotional
berührende Geschichte, einen (für ein Anime)
ausgewogenen und
hochwertigen Zeichenstil und einen ausgezeichneten, immer passenden Soundtrack.
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Meinen
Ausführungen auf diesen
Seiten liegt die 2002
erschienene,
englisch synchronisierte Ultimate Edition
von Bandai zugrunde. Statt der japanischen Namen und Bezeichnungen
benutze ich deshalb weitgehend (aber nicht immer) die englischen.
Sollten sich Fehler in diese Seiten eingeschlichen haben - gleich ob
technischer oder inhaltlicher Art - wäre ich für eine
kurze
Information dankbar. Auch sonst freue ich mich über jede
Reaktion,
z.B. in Form eines Eintrages in mein Gästebuch.
---
Sternenkratzer,
im Mai 2003 |
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